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Erfolgreiches Heim- und Auswärtsspiel Brikettieranlage RUF Formika direkt an Dreh- und Fräsmaschinen im Einsatz
Im Jahr 2021 brachte RUF seine kleine, mobile Brikettieranlage Formika auf den Markt. Seither wurde sie vielfach verkauft. Und nicht nur das. Auch in der eigenen Produktion beweist sie Tag für Tag ihre dauerhafte Leistungsfähigkeit. Dort ermöglicht sie – direkt an CNC-Bearbeitungszentren angedockt – die mannlose, automatisierte Fertigung verschiedener Bauteile aus unterschiedlichen Materialien.
Ein Späneproblem hat die RUF Maschinenbau GmbH in Zaisertshofen nicht. Als Weltmarktführer hydraulischer Brikettieranlagen sind Späne vielmehr die Geschäftsgrundlage des Unternehmens. Da für die Produktion der Anlagen verschiedene CNC-Bearbeitungsmaschinen benötigt werden, ist die Herausforderung beim Umgang mit Spänen allerdings auch bei RUF bestens bekannt, wie Fertigungsleiter Felix Frey berichtet: „Für uns ist es genauso wichtig wie für unsere Kunden, dass Späne unseren Betriebsablauf nicht stören. Gemachte Erfahrungen geben wir selbstverständlich immer an die Entwicklung und den Vertrieb weiter.“
Tipps dieser Art haben letztlich dazu geführt, dass die kompakte Brikettieranlage Formika entwickelt und im Jahr 2021 auf den Markt gebracht wurde. Schon ein Jahr später stand die erste in der eigenen Fertigung, 2024 folgte die zweite, die in direkter Anbindung an einem modernen CNC-Bearbeitungszentrum arbeitet. Beide Anlagen sind darauf ausgelegt, die anfallenden Späne sofort und automatisiert zu verarbeiten.
Obwohl die Vielfalt der zu verarbeitenden Spanformen sehr groß ist – kurz, hart, lang, zäh – und die Lastspitzen mitunter sehr hoch sind, arbeitet die Formika stets zuverlässig und erzeugt sortenrein kompakte Briketts mit hoher Dichte. Seither werden viel seltener Leerungen notwendig, was die innerbetrieblichen Transportfahrten deutlich reduziert und es gleichzeitig ermöglicht, dass die Bearbeitungszentren durchgängig produzieren. Mit diesen Vorteilen gehen weitere einher wie höhere Verkaufspreise der sortenreinen Briketts (gegenüber losen Spänen) und das Rückgewinnen von Kühlschmierstoffen.
Doch damit nicht genug. Speziell das „Heimspiel“ der Formika hat noch einen weiteren positiven Effekt, den insbesondere RUF-Vertriebsleiter Bernd Ellenrieder zu schätzen weiß: „Wir können damit potenziell interessierten Kunden extrem praxisnahe Einblicke gewähren, was für sie letztlich ebenso wertvoll ist wie Pressversuche mit eigenen Materialien in unserem Technikum.“
RUF Formika-Pionier büttner testet und kauft doppelt
Vor-Ort-Besuche in Zaisertshofen haben schon zahlreiche RUF-Kunden beeindruckt. So auch die büttner präzisionsWerk GmbH im thüringischen Bad Lobenstein, die der Vertriebsleiter besonders hervorhebt. Denn sie ist sozusagen ein Anwender der ersten „Formika-Stunde“. Noch bevor die kompakte Brikettieranlage offiziell auf den Markt kam, testete büttner im Jahr 2020 eine RUF Formika im Feld. Ziel des modernen Lohnfertigers: Die Erprobung der Spänebehandlung direkt an einem Bearbeitungszentrum.
Hier verarbeitet die Formika eine Vielzahl an Materialien, darunter Aluminium, Stahl und Buntmetalle. Die automatisierte und effiziente Verdichtung der anfallenden Späne sorgt für eine optimierte innerbetriebliche Logistik und führt insbesondere bei mannlosen Wochenendschichten zu bestmöglicher Betriebs- und Prozesssicherheit. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen übernahm das Unternehmen die Anlage und investierte Mitte 2022 in eine zweite RUF Formika, die seither ebenfalls erfolgreich im Einsatz ist.
Elektronik-Konzern mietet RUF Formika und kauft dreifach
In Gänze überzeugt von der „kleinen RUF“ zeigt sich auch ein führender EMS-Dienstleister mit Hauptsitz in der bayerischen Oberpfalz. Das Unternehmen setzt zur Brikettierung von Aluminiumspänen schon seit 2012 auf eine RUF 4 und verarbeitet damit jährlich zig Tonnen Aluminiumspäne. Aufgrund der positiven Erfahrungen wandte sich Elektronikkonzern 2024 erneut an RUF.
Hintergrund: Drei hochwertige, vollautomatisierte CNC-Fräszentren sollten auch im Hinblick auf die Späneabfuhr für den 24/7-Betrieb fit gemacht werden. Die RUF-Formika kristallisierte sich als interessanteste Lösung heraus. Eine zunächst bereitgestellte Mietanlage verrichtete ihre Aufgabe so gut und zuverlässig, dass die Verantwortlichen diese sofort fest übernahmen.